Fahrgastrechte bei Verspätung der Deutschen Bahn

Entschädigungsanspruch - Taxigutschein

Nationaler Eisenbahnverkehr und die Regelungen

Haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung bei Verspäteter Ankunft am Zielbahnhof?

Nationaler Eisenbahnverkehr und die Regelungen

Ab 60 Minuten Verspätung

25 % des Fahrpreises für die einfache Fahrt

 

Ab 120 Minuten

50 % des Fahrpreises für die einfache Fahrt

 

  • Die Rechte gelten auch für IC-Bus
  • Streckenzeitkarten des Nah- und Fernverkehrs werden pauschal je Verspätung ab 60 Minuten entschädigt
  • Entschädigungsbeiträge werden erst ab 4 Euro gezahlt.
  • Zeitkarten werden insgesamt maximal mit 25 Prozent des Zeitkartenwertes entschädigt
  • Verträge mit Reiseveranstaltern sind ausgeschlossen, wenn die Fahr nicht Hauptleistung des Vertrages ist.

 

Wie kann man sein Recht als Fahrgast geltend machen?

Entschädigung im Fahrgastrechtefall

Lassen Sie sich die Verspätung bestätigen

DB Information oder im DB Reisezentrum erhalten Sie ein Fahrgastrechte-Formular oder einem Mitarbeiter im Zug.

 

Senden Sie das Formular an 

Servicecenter Fahrgastrechte

60647 Frankfurt am Main

Alternativ geben Sie das Formular beim DB Reisezentrum ab.

Können Sie einen anderen Zug nutzen?

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielort hat der Bahnreisende das Recht.

  • Der Fahrgast kann die Fahrt auf gleicher Streck oder über eine andere Strecke fortsetzen
  • Die Fahrt auch später fortsetzen, wenn die Verspätung am Ziel verringert werden kann.
  • Einen anderen Zug nutzen, wenn der nicht reservierungspflichtig ist. Sollte es zur Nachzahlung kommen können die Kosten später geltend gemacht werden. Stark ermäßigte Fahrkarten sind ausgeschlossen (z.B. Länder-Tickets)

Was ist wenn die Reise bei Zugausfall, Verspätung oder Anschlussverlust abgebrochen oder nicht angetreten wird?

Bei einer zu erwartenden Verspätung von mehr als 60 Minuten.

  • Erstattung des vollen Fahrpreis und Rücktritt von der Reise
  • Teilstreckennutzung und Differenz erstatten lassen
  • bei Reiseabbruch und Rückkehr zum Ausgangsbahnhof, sich den bereits genutzten Anteil und den nicht genutzten Anteil erstatten lassen

Kostenübernahme einer Taxifahrt - Taxigutschein/Hotelgutschein

Kostenerstattung für die Fahrt mit dem Taxi - Taxigutschein

Wenn die planmäßige  Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und einer zu erwartenden Verspätung von mind. 60 Min. am Zielbahnhof oder bei Zugausfall, wenn es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und der Zielbahnhof ohne Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden kann.

Dann weden die Kosten für ein Taxi bis max. 80 Euro erstattet wenn die Bahn kein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung stellt und der Fahrgast mit dem Unternehmen aus diesen Gründen nicht in Kontakt treten kann.

 

Weitere Besonderheiten und Höchstbetragsregelungen erfragen Sie bitte bei Ihrem Vertragspartner.

 

Taxi-Gutschein bei Verspätung der DB - Bahn

Fragen Sie Ihren Zugbegleiter bei Verspätung nach einem Taxigutschein.

Der Taxiunternehmer kann den Gutschein bei der bekannten BZP-Partnerzentrale der DB einreichen. Sie müssen sich um nichts kümmern.

Fahrgastrechte im Taxi

Hier erfhahren Sie welches Recht Sie als Fahrgast oder Taxifahrer haben.

Wer bestimmt die Fahrroute?

Der Taxifahrer (Mietwagenfahrer, z.B. der Firma Charlys citycar) ist gesetzlich verpflichtet, den kürzesten Weg zu nehmen erlaubt, es sei denn, Sie möchten eine andere Route fahren. Der Fahrer kann Ihnen einen besseren Weg vorschlagen - z.B. wegen eines Staus oder einer Baustelle. Die Entscheidung treffen jedoch Sie selbst.

Kurzfahrten dürfen nicht Grundlos vom Taxifahrer abgelehnt werden, anders verhält es sich bei einem Mietwagenfahrer (z.B. der Firma Charlys citycar), dieser unterliegt nicht der Beförderungspflicht und kann jederzeit einen Auftrag ablehnen.

Innerhalb der Stadt darf der Taxifahrer keine Fahrt aufgrund der Kürze ablehnen. Über sein Pflichtfahrgebiet hinaus darf der Fahrer entscheiden, ob er eine Tour annimmt. In der Regel sind dies Strecken außerhalb der Betriebssitzgemeinde.

Kann ich mir das Taxi aussuchen?

Niemand muss das erste Fahrzeug am Standplatz nehmen. Sie haben die freie Wahl. D.h. Sie können sich ein Fahrzeug in der Warteschlange aussuchen. Vielleicht wollen Sie lieber mit einem Mercedes fahren oder das erste Fahrzeug erscheint Ihnen zu unsauber?

Muss für das Gepäck mehr gezahlt werden?

Der Fahrer muss soviel mitnehmen, wie im Kofferraum untergebracht werden kann– mindestens 50 Kilo muss er einladen können. Der Transport eines Rollstuhls, der Koffer oder andere sperrige oder große Dinge die im Kofferraum untergebracht werden können muss der Fahrer mitnehmen. Es sei denn, die Sicherheit oder Ordnung ist gefährdet.(z.B. Sichtbehinderung durch Gepäck, das nicht im Kofferraum untergebracht werden kann. Der Fahrer ist auch nicht für das Einladen des Gepäcks verantwortlich und einen Kofferdienst sollten Sie vorab bei der Taxizentrale bestellen, da dies eine freiwillige Leistung ist.

Muss der Fahrer jeden befördern?

Die Beförderungspflicht ist eine von drei Hauptpflichten. Jeder Fahrer hat jedoch das Recht eine Beförderung abzulehnen, wenn die Sicherheit und Ordnung des Fahrbetriebes gefährdet ist. Dies betrifft insbesondere stark alkoholisierte oder unter Drogen stehende Fahrgäste. Auch auffällig aggressive Personen, stark verschmutzte oder aus sonstigen Gründen sich abweichend der Normalität verhaltende Personen müssen nicht befördert werden. Sollte ein Fahrer dennoch eine Beförderung übernehmen, die bereits vor Fahrtantritt als Sicherheitsrisiko erkennbar war, ist dieser unter Umständen mit dafür verantwortlich, wenn es zu einem Zwischenfall kommt.

Haben Sie ein Anrecht auf Vorbestellung?

Die Fahrzeuge sind an Karneval rund um die Uhr für Sie im Einsatz. Dennoch kann es zu Engpässen kommen und Vorbestellungen wären dann nicht mehr einzuhalten. Begeben Sie sich in solchen Nächten besser an den Hauptbahnhof oder andere Einstiegshalteplätze. Diese werden automatisch von den freien Taxen angefahren. Vielleicht findet sich auch noch jemand der in die gleiche Richtung möchte.

Wann startet der Taxameter?

In der Regel schaltet der Fahrer den Taxameter ein, sobald Sie Kenntnis von dessen Ankunft haben. Bei Vorbestellungen ab dem Zeitpunkt der vereinbarten Zeit. Be- und Entladen dürfen nicht berechnet werden. Funkmietwagen (z.B. Charlys citycar) verfügen in der Regel über einen Wegstreckenzähler.

Darf auch der Hund mit?

Die Beförderungspflicht gilt auch für Hunde (Mietwagen wie z.B. Charlys citycar oder Funkmietwagen Welsch sind hiervon ausgeschlossen), wenn dadurch die Sicherheit nicht gefährdet ist. Die Rechtsprechung ist hier nicht ganz eindeutig da einerseits die Beförderungspflicht besteht und andererseits ein Hund der Ladungssicherung unterliegt und dies nach Ansicht einiger Polizisten nur in einer dafür vorgesehenen Transportbox gefahrlos möglich wird. Blindenhunde müssen nach der Taxiordnung mitgenommen werden, jedoch besteht auch hier die Gefahr bei Mitnahmen gegen die Ladungssicherung zu verstoßen oder der Betriebspflicht nicht nachzukommen. Als Fahrgast sollten Sie sich ein Fahrzeug aussuchen, das bereitwillig Hunde befördert und nicht darauf bestehen, mit dem ersten in der Reihe fahren zu wollen, wenn dieser Angst vor dem Tier hat.

 

Essen und trinken im Taxi

Getränke und Speisen gehören nicht in ein Fahrzeug, dass anschließend von weiteren Fahrgästen genutzt wird. Besonders Glasflaschen sind im Falle eines Unfalls unverantwortlich und stellen bei verhaltensgestörten Fahrgästen eine Gefahr für den Fahrer dar.

 

Ist Rauchen im Taxi erlaubt?

In den Fahrzeugen ist grundsätzlich Rauchverbot. Das gilt für den Fahrer wie auch den Fahrgast gleichermaßen (auch im Funkmietwagen, z.B. Charlys citycar oder Funkmietwagen Welsch)

Wer kommt für ein verunreinigtes Fahrzeug auf?

Bis zu 700 Euro kann es Sie kosten, wenn ein Taxi verunreinigt wird. Verdienstausfall von Fahrern und der Firma für die Zeit der Lüftung und Reinigungskosten. Ihre Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten nur, wenn kein Alkohol im Spiel ist.

Stand 2016. Die vollständigen Fahrgastrechte erfragen Sie bitte bei Ihrem Vertragspartner (z.B. DB). Grundlage für das Beförderungsrecht mit dem Taxi ist das PBefG und die BOKraft und die jeweilige Taxiordnung. Irrtümer vorbehalten.

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